Gesundheit
Mit der EU zur Ernährungskompetenz
Schulobstprogramm

7.2.2012/Um Kindern und Jugendlichen Obst und Gemüse schmackhaft zu machen, hat der EU-Agrarrat bereits 2008 ein Schulobstprogramm beschlossen. Nach anfänglichem Zögern nimmt mittlerweile auch NRW an diesem von der EU mit 20 Millionen Euro geförderten Programm für Grundschulen teil. In Sankt Augustin engagieren sich nur drei von neun Grundschulen in diesem Programm, das den Kindern "Ernährungs-kompetenz" vermitteln soll. („Durch begleitende Aktionen zum EU-Schulobstprogramm NRW soll den Schülerinnen und Schülern Ernährungs-kompetenz vermittelt werden. Daher fördert das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW im Schuljahr 2011/2012 Unterrichtseinheiten zum Thema „gesundes Schulfrühstück mit Milch und Obst") Quelle: www.schulobst.nrw.de Der Aufbruch! wollte in einer seiner Anfragen an die Verwaltung wissen, warum nur drei von neun Grundschulen in unserer Stadt teilnehmen und wie es mit der Umsetzung des Programmes weiter gehen wird. Hier die Antwort der Verwaltung als PDF-Datei.
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Aufbruch!-Idee: Koordinierungsstelle für Notpflege einrichten

Eine Koordinierungsstelle zur Vermittlung von Verhinderungspflegestellen ist dringend erforderlich, hat die Fraktion Aufbruch! erfahren und die Einrichtung einer solchen Stelle im Ausschuss für Familie, Soziales, Gleichstellung und Integration am 28.6.11 beantragt . Darin wird eine entsprechende Initiative der Stadtverwaltung gefordert. Die Verwaltung teilte mit, dass genau dies seit mehr als zehn Jahren versucht werde. Die Hindernisse seien zahlreich, aber die Verwaltung werde sich erneut darum bemühen. Unter den Ausschussmitgliedern aller Fraktionen herrschte Einigkeit bezüglich der Notwendigkeit eines solchen „Notrufsystems". Deshalb kamen die Fraktionen einstimmig überein, das Anliegen dem Ausschussmitglied Sigrid Leittersdorf in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Sozialausschusses des Kreises mitzugeben. Sie versprach, sich für das Anliegen auf Kreisebene einzusetzen, indem sie es zum Thema im Kreis-Sozialausschuss mache. Nun hoffen wir, dass unser Vorstoß dazu führt, dass pflegenden Angehörigen bald in einem akuten Notfall schnelle Hilfe geboten werden kann. Wir haben als besonders positiv erlebt, dass parteiübergreifend der kurze Weg zu einer Lösung gesucht worden ist. Wir finden: Wenn Notlagen gemindert werden können, spielt es doch keine Rolle welche politische Gruppe den Stein ins Rollen gebracht hat, oder?
Koordination von Pflegeangeboten ist notwendig
Es gibt zwar einen organisierten Notdienst für Ärzte, Zahnärzte, HNO-Ärzte, Augenärzte, ja sogar Tierärzte. Aber was ist, wenn eine pflegebedürftige Person plötzlich für kurze Zeit und vorübergehend in einer Pflegeeinrichtung unterkommen muss, weil die normalerweise pflegende Person überraschend ins Krankenhaus muss oder sonst wie nicht zur Verfügung steht? Wie findet man auf die Schnelle einen vorübergehend freien Platz in einer Pflegeeinrichtung? Es gibt nämlich keine zentrale Vermittlungsstelle. Genau eine solche Notfall-Vermittlungsstelle ist dringend notwendig. Mit dem Älterwerden der Gesellschaft wird zudem der Bedarf an Tages- und Kurzzeitpflege tendenziell wachsen. Es wäre wichtig, dass der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn zusammen eine solche gemeinsame Vermittlungsstelle bald schaffen würden.










